Die richtig harten Sachen

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Ob im Bau, im Innenausbau oder im Transport, die richtig harten Sachen sind hier aus Metall, aus Stein, Marmor oder Beton.
Wenn etwas robust und stabil sein muss, lange halten soll und widerstandsfähig gegen die tägliche Abnutzung, dann werden fast immer Werkstoffe aus dieser Gruppe gewählt. Neben den erwünschten Vorteilen bringen die Werkstoffe aber auch Herausforderungen mit sich. Die richtige Werkstoffauswahl ist hier also besonders wichtig.

Die Vorteile harter Sachen

Mit sehr harten Werkstoffen lassen sich mit verhältnismäßig wenig Material eine sehr hohe Festigkeit und eine dauerhafte Stabilität realisieren. Der Vorteil liegt hier deutlich in der sehr hohen Belastbarkeit. Eine alte Fensterbank aus Marmor zum Beispiel ist fest genug, um beim Fensterputzen eine schwere Person tragen zu können. Bei der gleichen Materialstärke einer älteren Fensterbank aus Holz sollte die Person allerdings nicht zu schwer sein.

Darüber hinaus sind Erzeugnisse aus solchen Materialien auch sehr robust, widerstandsfähig, witterungsbeständig und haltbar. Sie werden daher gerne für Konstruktionen und Bauten verwendet, die über viele Jahre oder Jahrzehnte unbeschadet eingesetzt sein sollen. Wasser, Wind und Wärme dürfen keine großen Schäden verursachen können und sogar feuerfest sind diese sehr harten Materialien.

Wenn’s passen muss

Was im finalen Ergebnis, also im gebauten Objekt sehr wünschenswerte Eigenschaften sind, scheint zunächst ein kleiner Nachteil in der Verarbeitung zu sein. Während sich andere Materialien leicht in Form bringen und auch nachbearbeiten lassen, lässt sich bei den harten Materialien mit einer Laub- oder Stichsäge oder einem Seitenschneider überhaupt nichts ausrichten.

Auch eine Fensterbank aus Marmor muss unter Umständen einmal nachträglich gekürzt werden, damit eine neue Heizung montiert werden kann. Für die harten Materialien wird dann auch besonders hartes und kräftiges Werkzeug benötigt. Die Trennscheibe ist hier das, was es sogar durch Marmor schafft. Sie wird eingesetzt in einen Winkelschleifer und trennt entlang einer geraden vorgezeichneten Linie. Für Beton, Natursteinen und Asphalt muss eine Diamant-Trennscheibe genutzt werden.

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